Ästhetische Bildung

In der Pädagogik konzentriert sich die ästhetische Bildung darauf, wie ein Kind über seine Sinneswahrnehmungen sich und seine Welt kennenlernt, wahrnimmt, agiert und aneignet.

Sinneswahrnehmungen sind in der frühen Kindheit die Grundlage von Bildung.
Von Geburt an nimmt das Kind mit all seinen Sinnen wahr. Es erfasst durch Fühlen, Sehen, Riechen, Schmecken und Hören sich und sein Gegenüber– es eignet sich ein Bild von seiner Welt an.

„Je mehr alle Sinne einbezogen sind, desto intensiver kann das Kind empfinden und Denken lernen, Erfahrungen sammeln und Meinungen, Annahmen über die Welt aufstellen- kurzum lernen und sich bilden“.

 

Musisch-ästhetische Bildung

Musik ist ein wesentlicher Bereich ästhetischer Erziehung. Schon im Mutterleib nehmen wir Geräusche, Laute, Klänge, Musik wahr.

Mit Hilfe von Musik und Rhythmus unterstützen und begleiten wir alle Bildungsbereiche. Tägliches Singen, vielseitige Klangerfahrungen und Reime sprechen die Sinne, Gefühle, Gedanken auf vielfältige Weise an und lassen innere Bilder entstehen. Die Musik ermöglicht sich auszudrücken, Stimmungen zu erleben, sich und seine Welt wahrzunehmen und in Beziehung zu treten.

Mit Orff- und Rhythmusinstrumenten sowie mit dem Einsatz des eigenen Körpers, etwa wie beim Klatschen oder Stampfen, erleben sich die Kinder in unmittelbarer Freude an der Musik und in der Bewegung.

 

Trommeln

Trommeln bieten wir für die "Vorschulkinder" an.

Trommeln ist Körperarbeit. Die Rhythmik besteht aus Bewegung, Sprache und Musik. Dabei gelangen wir über die Bewegung in Bewegung, in Schwingung.

Trommeln ist Gemeinschaftsgefühl, hier ist jeder für das Ganze wichtig.

Trommeln ist Konzentrationsübung, da es Struktur schafft, schlagen erfordert Ordnung im Kopf.

 

Malen angelehnt an Arno Stern

Das Atelier ist ein Ort für ein Malspiel, das eine große Freiheit eigene Spuren zu hinterlassen, ermöglicht.

Die Kinder werden während des Malens von einer Kunsttherapeutin oder Erzieherin begleitet, die Kenntnisse über die kindliche Malentwicklung haben.
Die Bilder werden weder gewertet, noch interpretiert oder künstlerisch beurteilt. Es geht hierbei um das Erlebnis und um die eigene Malentwicklung, nicht um ein dekoratives Ergebnis.

Im Zentrum des Raumes steht ein Tisch, der mit seinen 21 Farb- und Wassertöpfchen die Kinder zum Malen einlädt.